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"Die Liebe existiert nicht außerhalb deiner selbst, auch wenn du sie außerhalb von dir suchst. Sie wohnt in den Geheimnissen deines Herzens - du hast bloß den Schlüssel verloren." Seine Heiligkeit, 12. Gyalwang Drukpa

Spirituell Sein

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20. August 2009

HolinessesSpirituell sein bedeutet, dass du dich selbst kennst, dann wirst du alles kennen, einschliesslich des ganzen Universums. Das Geheimnis ist: "das Nicht-Wissen ist das ganze Wissen", dies ist das sogenannte universelle Verständnis. Wie könnte eine Person das gesamte Universum verstehen, wo er/sie doch nur ein einziges menschliches Wesen ist? Dies ist logisch unmöglich, aber es ist tatsächlich doch möglich, da es ein Geheimnis gibt. Dies ist die besondere Eigenschaft eines Buddhas, nämlich: die große Erleuchtung. Dies habe ich von den Lehren meiner Gurus gelernt, und das ist es, was mich in dieser Welt immer befähigt, am Leben zu bleiben, und auch in der Welt des nächsten Lebens und all der darauf folgenden Leben. In diesem Sinne bin ich unsterblich geworden wegen dieses Verständnisses.

Ihr werdet wissen, wovon ich spreche, wenn ihr ein wenig Verständnis habt.

Normalerweise mag ich es nicht, wenn Fotos von mir mit einem meiner Gurus gemacht werden, da ich nicht weiß, was ich mit den Fotos danach machen sollte. Wenn ich sie auf den Altar stelle, wo ich selbst mit auf den Bildern bin, dann ist es mir sehr peinlich, mich selbst auf meinem eigenen Altar zu sehen, und mich vor mir selbst nieder zu werfen. Wenn ich sie ans Bett oder auf den Nachttisch stelle, zeugt das von wenig Respekt für meine Gurus. Ich möchte nicht, dass sie mich anschauen während ich schlafe und schnarche und sonst was. Manchmal fühle ich mich sehr versucht, mich aus den Fotos auszuschneiden und mich von den Gurus zu trennen. Aber diese Idee gefällt mir auch nicht, da wir einen sehr starken Wunsch haben und beten, dass Gurus für immer niemals von uns getrennt sein sollten. Und hier würde ich mich selbst herausschneiden, das wäre wieder sehr peinlich und unbequem. Mein konservatives Konzept über Papierfotos, wie wir es in jenen Tagen hatten, hat mich in diesen Dingen sehr fanatisch gemacht. Ich habe sogar vergessen, dass es so etwas wie eine digitale Kamera gibt, wo Fotos nicht mehr ausgedruckt werden müssen. Dies ist die digitale Welt, also kann ich mich jetzt mit euch in der digitalen Welt austauschen, und dies ist phantastisch, da weniger Bäume gefällt werden müssen und weniger Müll produziert wird. Ich war ganz verrückt nach Papierbildern, aber heute Nacht kann ich mein Konzept ändern. Mir wird klar, dass ich die Fotos nicht ausdrucken muss und mich nicht darum kümmern muss, ob ich sie hoch auf den Altar stelle oder herunter auf den Boden lege, oder sie in mein Schlafzimmer bringe, oder wieder heraus. Dies ist das digitale Dzogpa Chenpo. Ist das nicht großartig?

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Ladakh Katastrophenhilfe

UPDATE 11.08.2010: Seine Heiligkeit geht selbst ins Katastrophengebiet um zu helfen. Er bittet uns alle nochmals, großzügig zu spenden. Die Situation spitzt sich zu. Ein PDF zur Situation in Ladakh kann hier runter geladen werden.

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