| Im Buddhismus ist das weibliche Prinzip die Repräsentation der Ur-Weisheit. Da Buddhaschaft das Ergebnis der Perfektion dieser Ur-Weisheit ist, wird Weisheit auch als die Mutter aller Buddhas bezeichnet. Die weibliche Gottheit, die große Mutter Prajna Paramita, ist eine Repräsentation dieser perfekten Ur-Weisheit. |
Ich danke Euch für alles

08. August 2009
Zunächst einmal gibt es so viele Leute, denen ich danken möchte, so viele Wesen, denen ich meine Dankbarkeit schicken möchte, speziell Zangmo-La und ihren beiden Söhnen, Liam und Wie, die uns allen eine großartige Hilfe waren. Wenn ihr bei unserem ersten ADC dabei wart, dann wisst ihr, wovon ich spreche. Jetzt helfen mir die beiden, Liam und Wie, bei der Planung der Hemis Klosterschule. Diese zwei Jungs sind wirklich wie von Tara gesandte goldene Kinder um uns unsere Wünsche, anderen zu nutzen, erfüllen zu helfen. Es ist sehr schwierig, junge Leute dazu zu bringen, die Notwendigkeit zu verstehen, sich in spirituellen Angelegenheiten zu engagieren, sei es durch formale Praxis oder durch Beteiligung in freiwilliger Arbeit. Liam und Wie sind entweder in Ladakh, Kathmandu oder manchmal Sikkim, um ihre weltlichen Aktivitäten aufzugeben und sie kommen unter erschwerten Bedingungen zu diesen entfernten Orten, um ihre Fähigkeiten mit großer Freude anzubieten. Ich will den beiden aus der Tiefe meines Herzens danken, im Namen meiner Gemeinschaft und mir.

Liam und Wie sind sehr positiv und sehr geduldig und sie haben keinerlei Hang und Anhaftung zu den 8 dämonischen Dharmas, sie helfen aus ganzem Herzen, ohne jegliche egoistische Absicht, wie etwa berühmt oder bekannt zu werden. Jedesmal wenn ich sie treffe, sagen sie mir, dass sie sich sorgen, dass ich ihnen öffentlich danken könnte. Dies ist eine sehr seltene Qualität bei den meisten Wesen. Ich denke, es ist sehr löblich wie Zangmola sie erzog. Daher bescheren sie allen um sich große Freude, so wie auch ihre Mutter. Wir sollten auf Leute mit derart positiven Qualitäten nicht eifersüchtig sein; stattdessen sollten wir uns mit ihrer wohltätigen Arbeit erfreuen und von ihnen lernen.

Bis heute konnte ich nicht glauben, dass selbst ich so emotional werden könnte. Ich möchte Liam, Wie, ihrer Mutter und ihrer gesamten Familie danken und von Herzen meine Anerkennung aussprechen dafür, dass sie ihre Energie und Ressourcen dazu widmen, mir und unserer Linie zu helfen, unsere Träume zu erfüllen. Außerdem möchte ich auch allen Sponsoren und Freiwilligen danken, die uns halfen, viele verschiedene und schwierige Projekte zu verwirklichen. An so etwas werde ich mich immer erinnern, ob die Sponsoren und Freiwilligen nun noch um uns herum sind oder nicht, ich werde sie nie aufgeben und niemals vergessen, sie in all meinen Gebeten für ihr Wohlergehen und Glück einzuschließen. Einige von ihnen haben uns verlassen, da sie ihr Wohlergehen und Glück woanders gefunden haben. Ich bin glücklich für sie, da sich unsere Wünsche für Ihr Glück erfüllt haben. Wir sollten niemals Leute zwingen, bei uns zu bleiben. Manchmal fühle ich, dass jede Beziehung wie eine Heirat ist. Wenn sie andauert, ist dies phantastisch, aber wenn nicht, dann sollten wir schätzen, dass wir uns getroffen haben und die Verbindung gemacht haben, um anderen zu nutzen. Ich sage das wirklich aus meinem Herzen, ob ihr es glaubt, oder nicht. Ich bin jedoch traurig darüber, wenn uns Leute mit einer Art Missverständnis verlassen, eine Menge Ärger und Traurigkeit mitnehmen, und mit diesen negativen Gefühlen ihre guten Taten bedauern, die sie in ihrer Zeit mit uns vollbrachten. Dies wird zu einer Ursache des Leidens. Daher spüre ich immer, dass Gehenlassen und sich Mitfreuen sehr schwierige Praktiken für viele von uns sind.
Ich fühle mich sehr ermutigt, wenn ich Leute wie Zangmola treffe, die immer positiv sind. Anders als für Westler oder uns Himalaja Leuten kann es für verwöhnte Asiaten ein großes Leiden bedeuten, nach Ladakh oder Tibet in Urlaub zu gehen. Aber ich bin auf eine Art sehr glücklich, dass fast alle meiner asiatischen Freunde und Schüler ihr Bestes geben, sich all der Reisen und herausfordernden Abenteuer mit mir zu erfreuen. Zumindest habe ich nicht gehört, dass sie sich beschwerten. Vielleicht sind sie auch nur höflich. Zum Beispiel war Zangmola während der Pfad Yatra sehr glücklich, obwohl sie durch all das zu erwartende Leiden gehen musste, wie Atembeschwerden, Durchfall und manch andere Leiden. Sie behielt ihr Glücklichsein und alle wurden ermutigt, und jetzt vermissen wir sie mit ihrem Lachen. Ich lobe sie hier nicht, um sie glücklich zu machen, sondern erzähle euch die Wahrheit. Sie war wirklich Quelle des Glücks für alle, besonders für meine Leute; alle waren so glücklich wegen ihr. Meine Nonnen und Mönche nennen sie "Ama Zangmo". Es stimmt, sie ist wirklich wie eine Mutter für uns; sie gibt uns Medizin, wenn wir krank sind; sie ermutigt uns, wenn es uns nicht so gut geht und sie lächelt immer. Sie ist eine glückliche Person aufgrund ihrer Einstellung. Da sie ein großer Sponsor und aktive Freiwillige ist, könnte sie VIP Behandlung überall verlangen, und natürlich sind wir mehr als glücklich, ihr dies zu gewähren. Sie könnte aufgrund ihrer Zuwendungen alle kontrollieren, aber in keinem Moment spürte ich, dass sie geholfen hat, um Aufmerksamkeit zu erlangen, noch hat sie versucht, meine Gemeinschaft zu manipulieren. Auf diese Art wird die Beziehung sehr leicht, und es ist auch sehr gut für ihre spirituelle Praxis, da es keine Trübung durch die 8 dämonischen Dharmas gibt.
Ich möchte ein wenig darüber reden, da ich denke, dass es für uns alle, die wir echte spirituell Praktizierende sein möchten, sehr wichtig ist, die 8 dämonischen Dharmas zu verstehen und zu vermeiden. Freude und Leid bedeutet, dass ihr Glück wollt und Unglück nicht. Gewinn und Verlust bedeutet, dass ihr nur das haben wollt, was ihr wollt und vermeiden wollt, was ihr nicht wollt. Rum und Blamage bedeutet, dass ihr berühmt und nicht unbekannt sein wollt. Lob und Tadel bedeutet dass ihr nur gelobt und nicht getadelt werden wollt. Ihr baut so viele verschiedene Kategorien und Gebiete auf und letztendlich sperrt ihr euch damit ein. Ihr seid nicht mehr frei. Als spirituell Praktizierende solltet ihr versuchen, davon frei zu sein. Seid glücklich und beklagt euch nicht, wir sind alle sehr begünstigt, in dieser Welt zu sein, lebendig und mit der Chance, uns zu besseren Menschen zu machen. Ich kriege Kopfweh, wenn ich Leute treffe, die sich endlos beklagen. Meiner Meinung nach sollten Leute, die viel reden, mehr Zeit dafür aufwenden, Mantras zu rezitieren; dies macht mehr aus ihrer geschwätzigen Energie.
Wir leben in einer großen Gemeinschaft. Wenn wir nicht Wertschätzen können oder wollen, dann erzeugen wir Leiden. Manchmal sagen mir Leute, dass wir in einem dunklen Zeitalter leben. Ich denke, dass Leute mit dieser "Dunkle Zeitalter" Mentalität ihre Welt sehr dunkel machen. Wir sollten immer positiv denken und versuchen, unsere Energie positiven Dingen zu widmen. Das Leben ist kurz, warum sollten wir so viel Energie in Hass und negative Gedanken über andere stecken? Ich denke, ausser für die Liebe zu leben (Live to Love), sollten wir auch über Liebe reden und an Liebe denken.

Ausser der asiatischen Ama Zangmo haben wir auch eine westliche Ama, Ama Kunzang aus Australien. Ihre Familie mit Ugyen, Choying und Kungala, ein großer Musiker, den ihr alle sehr gut kennt, sind für mich und meine Eltern immer eine große Unterstützung gewesen. Kunzang organisierte ein paar hundert Schuhe und schickte sie von Australien nach Indien für meine Nonnen, da sie sich sorgte, dass sie in ihren lausigen Schuhen nicht wandern könnten. Natürlich kann ich das verstehen, da weder Nonnen noch Mönche irgendwelches Geld verdienen können, und sie können sich nur kaufen, was sie sich leisten können. Sie hat ständig meine Jungs und Mädchen gecheckt, ob sie ok waren und ob ihre Füße schmerzten. So sind wir sehr glücklich, diese 2 Amas (Mütter) zu haben, ich denke, wir werden noch viele mehr haben, da unsere Gemeinschaft ständig wächst auf der Grundlage von Verständnis, Liebe und Respekt.

Die Liste der Leute, denen ich danken möchte, ist sehr lang. Ein Paar, das wir immer in Erinnerung behalten werden, ist Dr. Thiery und seine Frau Dr. Cecile, ohne die wir all die gesundheitsrelevanten Schwierigkeiten nicht überstanden hätten. Sie waren vollständig der Hilfe für andere hingegeben und obwohl sie selbst auch einige körperliche Probleme hatten, setzten sie immer die Interessen anderer vor ihre eigenen. Sie sind wirklich Dr. Live to Love. Auch Lama Namgyal und Chantal waren eine große Hilfe für uns, vor allem für die nicht-tibetischen Teilnehmer. Lama Namgyal übersetzte alles was ich sagte simultan. Ich wage zu hoffen und wünsche, dass er kommen und mir helfen wird, meine Belehrungen in Ladakh im Februar nächsten Jahres zu übersetzen. Lama Namgyal kennt exakt meinen unerzogenen Lehrstil, und das ist großartig für mich!

Und natürlich ist Carrie Lee aus Amerika wirklich ein derart wunderbares und energetisches junges Mädchen, die uns so viel mit ihren juristischen Fähigkeiten und der Öffentlichkeitsarbeit half. Ich denke, dass ihre Schwester Wendy Lee eine große Filmdirektorin sein wird. Sie wird jetzt unseren Pad Yatra Film für uns alle editieren.

Dann sind da noch 3 jüngere Leute, die erst kürzlich zu uns kamen, die Kinder von Tan Sri Ta. Es war eine große Freude, sie bei uns zu haben. Ich hoffe sehr, sie bei vielen unserer nächsten Ausflüge wiederzusehen. Ich habe auch Sumanth nicht vergessen, den ich schon als Baby kannte und Dr. Dolkars Tochter, Sönam. Tatsächlich bin ich sehr glücklich, dass diese jungen Leute sich uns zu der Pad Yatra angeschlossen haben.


Dann möchte ich einem meiner asiatischen Schüler danken, der 25% der Kosten des Pad Yatra beisteuerte. Er wollte seinen Namen nicht genannt haben, daher möchte ich nur etwas sagen, damit er weiss, dass ich alles sehr schätze, was er für mich ohne jegliche Bedingung oder Forderung gemacht hat. Dies macht mein Leben wirklich so einfach.

Natürlich bin ich noch viel mehr Leuten dankbar, wie Carrie, Vincent, Manyee, Vanessa, Theresa, Kuhn und Anita aus Hong Kong, Wendy aus der Schweiz, Jampal und der Ta Familie aus Malaysia und vielen anderen Individuen, die so freundlich waren, für die Kosten der Pad Yatra großzügig zu spenden oder Mittel für verschiedene andere Projekte zu beschaffen.

Jigme Chökyi Senge aus Deutschland und Cindy aus Hong Kong leisteten auch gute Arbeit, indem sie wunderbare Fotos der Pad Yatra machten. Ich möchte auch David aus England danken, der uns so viel Mut zum Weitermachen gab. Trotz seiner Gesundheit war er der Held unserer Pad Yatra. Er gab sich keinerlei Entschuldigung für Schwäche oder langsam sein.
Alice, die nicht mit auf die Pad Yatra kommen konnte, sponserte und beschaffte Mittel für Hüte für meine Nonnen und Sonnenmilch für uns alle. Die Hüte waren sehr gut und nützlich. Ich denke darüber nach, neue zu bestellen, damit alle einen neuen für wichtige Gelegenheiten haben, und die alten für Freizeitaktivitäten nutzen können.
Wie ich bei den Belehrungen während der Pad Yatra sagte, dankt mir nicht immerzu für die Belehrungen und die Weitergabe meines Wissens und meiner Erfahrung an euch. Tatsächlich muss ich euch allen danken, mir die Gelegenheit zur Weitergabe zu geben, sonst hätte ich keinen Job. Ein Guru ohne praktizierende Schüler ist eine sehr traurige Person. In diesem Fall möchte ich euch allen danken, auch denen, die immer meine Ausführungen lesen und mein Web verfolgen. Eure begeisterte Rückmeldung und Ermutigung bringt mich dazu, mehr schreiben und mitteilen zu wollen, und auch, wenn ich das sagen darf, länger zu leben. Dies alles hängt von euch ab.
Dann gibt es noch eine weitere Neuigkeit: Unsere Jetsunma Tenzin Palmo hat meine Bitte akzeptiert, stellvertretende Vorsitzende für das 2. ADC zu sein. Dies ist eine großartige Nachricht! Übrigens war auch Seine Heiligkeit, der Dalai Lama, sehr bewegt und interessiert an unserem Pad Yatra und hat viel dazu gefragt. Ich bin so glücklich, erfahren zu haben, dass Sein Segen und Mitfreude meine Schüler und mich begleitet haben, da ich selbst einer der zehntausenden glücklichen spirituellen Anhänger von Ihm bin. Normalerweise bin ich sehr empfindsam, wenn ich meinem Guru gegenüberstehe, manchmal fühle ich mich etwas schlecht, wenn sie andeuten oder es so klingt, als hätte ich dummes Zeug getan. Ich hoffe, dass ich nicht kindisch bin. Ich habe starken und tiefen Glauben, dass, wenn sie glücklich sind, dies bedeutet, dass ich etwas Nützliches für alle fühlenden Wesen tue. Wenn ich zu irgendeinem meiner Gurus gehe, checke ich mich immer, ob ich einige meiner spirituellen Praktiken und meine spirituelle Motivation, anderen zu nützen, erfüllt habe.
Es tut mir so leid, so viel zu sagen. ICH DANKE EUCH ALLEN, FÜR MICH DA ZU SEIN!
Bevor ich es vergesse, gerade erhielt ich eine Nachricht über ein neues Programm, genannt "Talking the Walk" (Gesprächsrunde über Pad Yatra) von Khamtrul Rinpoche Jigme Pema Nyinjadh in Malaysia, organisiert von Drukpa Penang und noch einem anderen Programm von Drukpa Mexico, beide über das Pad Yatra. Ich denke, wenn ihr die Möglichkeit habt, solltet ihr schauen, wie diese Programme organisiert werden, vielleicht sollten sie diese Idee mit allen teilen. Ich denke, wir sollten kreativ und innovativ sein in der Art, die spirituellen Lehren der Öffentlichkeit mitzuteilen. Leider ist mein Terminplan schon zu voll, sonst würde ich gerne am "Talking the Walk" Programm teilnehmen. Es wäre so toll, wenn Jampal uns einen live webcast bieten könnte. Für alle, die daran teilnehmen können, hoffe ich, dass es euch sehr erfreut!
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Ladakh Katastrophenhilfe
UPDATE 11.08.2010: Seine Heiligkeit geht selbst ins Katastrophengebiet um zu helfen. Er bittet uns alle nochmals, großzügig zu spenden. Die Situation spitzt sich zu. Ein PDF zur Situation in Ladakh kann hier runter geladen werden.







