Wahres Glück wird in einem selbst gefunden und kann nicht definiert werden in Begriffen von Wohlstand, Macht, Ehre oder Eroberungen. - Buddha Shakyamuni - |
Geschäftiges Treiben

21. März 2009
Ich sollte vor Sikkim noch für einen kurzen 1-Tages-Trip nach Miami gehen, aber ich konnte schlicht kein Flugzeug besteigen, da sich meine Gesundheit verschlechterte und ich wie wild hustete. Ich denke, nach Ladakh hatte ich niemals eine Ruhepause, es war immer das übliche "geschäftige Treiben". Ich beklage mich nicht, aber es tut mir leid für meinen Patenonkel Felix, der so viel daran arbeitete, mein Belehrungs Programm in Miami zu organisieren. Ich freute mich wirklich, einige der neuen Freunde dort zu treffen, aber leider war das Karma noch nicht voll gereift, und der Arzt sagte, dass ich nicht fit genug für eine so lange Reise sei, und dass ich vollständig ausruhen müsse vor meinem nächsten Programm. Ich konnte nicht einmal reden, denn sobald ich anfing zu reden, hustete ich ohne Unterbrechung. Ich war auch besorgt, dass ich die Erkältung mitbringen und an alle als Begrüßungsgeschenk weitergeben würde, und das wäre ja nicht gerade sehr nett. Falls ich später in diesem Jahr je noch die Gelegenheit haben werde, diese phantastischen Leute in Miami zu treffen, werde ich ganz sicher alles versuchen, jegliche Wünsche, die sie im Kopf haben, zu erfüllen.
Wie üblich aber erlaubte es mir mein Karma nicht, vollständig auszuruhen, denn ein paar Tage danach musste ich in Sikkim sein, einem alten buddhistischen Königreich, das vom Lotus-geborenen Guru gesegnet wurde. Auf sikkimesisch wird es auch Drejong genannt. Pemba Tsering, der Sekretär meines Klosters in Darjeeling arbeitete wirklich sehr hart, um die Wünsche aller zu erfüllen und damit erfüllte er auch meine Wünsche.
Die Leute sind wunderbar und sehr warm. Da gibt es eine lange Liste an Leuten, denen ich danken möchte, wie dem Team der 8 Mädchen, die so hart arbeiteten und dieses Treffen zustande brachten, Shri TT Dorje und seiner wunderbaren und fähigen Frau, den örtlichen buddhistischen Organisationen und dem Khenpo, der meine Belehrung so wunderbar in die nepaleische Sprache übersetzte.
Wenn ich mit Leuten unterschiedlicher Kulturen und Traditionen zusammen bin, fühle ich wirklich große Anerkennung für sie, weil sie ihre Kulturen ordentlich bewahren. Ist es nicht etwas Gutes, so viele Kulturen und Traditionen in dieser Welt sehen zu können? Wenn wir überall dieselbe Kultur sehen würden, wo wir auch hingehen, wäre das nicht sehr langweilig? Deshalb ermuntere ich die Leute unterschiedlicher Kulturen immer, ihre ureigenen Kulturen zu bewahren und zu nähren. Dies ist so wertvoll und wird sie am Boden halten und sie zumindest immer an ihre Wurzeln und Geschichte erinnern.
In Sikkim hatten wir nicht so viele Leute, wie in Ladakh, vielleicht nur 20% der Ladakh Menge, da dies mein erstes Lehren in Sikkim war, aber die Wärme und das Interesse, das mir die örtlichen Gläubigen zeigten, war sehr ermutigend. Ich war wirklich gerührt. Ich traf immer einige Regierungsangestellte, diese handvoll Leute machten mich aufgrund ihrer Fähigkeiten sehr stolz auf sie, und ich bin sehr zuversichtlich, dass sie den Leuten vor Ort und in diesem Land mit ihren besten Fähigkeiten dienen werden.
Ich verbreitete ihnen die Bedeutung der Zuflucht und das Dharma in die Praxis umzusetzen. Tengyur und Kangyur müssen studiert werden und nicht nur zur Verehrung in den Schrein gestellt werden. Nur wenn du die Bedeutung des Dharma verstehst, kannst du es in die Praxis umsetzen, und nur, wenn du Dharma in die Praxis umsetzt, kannst du eventuell BEFREIUNG erlangen.
Direkt anschließend daran hatte ich ein sehr erfolgreiches Treffen in Druk Sangag Choeling Kloster in Darjeeling, direkt neben Sikkim, mit so vielen Leuten, die der Drukpa Linie hingegeben sind. Obwohl es mir nicht sehr gut ging, war ich in der Lage, Initiationen zu geben und die Wünsche der Leute dort zu erfüllen, speziell den Wunsch von Lama Sönam, meinem Repräsentanten in Taiwan. Er sponserte die 100 Millionen Amitabha Mantras für seine verstorbene Mutter und den verstorbenen Bruder.
Wie üblich hatte ich ein gutes Gefühl für die über 300 jungen Mönche, die sehr hingebungsvoll sind mit ihrer Zeit und Anstrengung, der Linie und ihrem Meister zu dienen.
Jetzt müssen wir das erste ADC vorbereiten und es war sehr nett, Satrul Rinpoche vorgestern wieder zu treffen. Wir verbrachten den ganzen Tag damit, zu reden und erfreuten uns an unserer gegenseitigen Begleitung. Er war sehr angetan von der Art, wie wir Druk Amitabha Mountain hier hergerichtet haben. Er pries meine Fähigkeiten, zu bauen und den Raum zweckmäßig zu nutzen. Ich fühle mich auch sehr glücklich, dass einige Leute anerkennen, was ich für die Linie und das Wohl anderer Wesen tat.
Unser 1. ADC Vorsitzender, Khamtrul Rinpoche, kam gerade vor en paar Tagen aus Bhutan an und gibt sein Bestes, um alles zu organisieren und vorzubereiten. Lasst uns ihm großes Glück und beste Gesundheit wünschen.
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Ladakh Katastrophenhilfe
UPDATE 11.08.2010: Seine Heiligkeit geht selbst ins Katastrophengebiet um zu helfen. Er bittet uns alle nochmals, großzügig zu spenden. Die Situation spitzt sich zu. Ein PDF zur Situation in Ladakh kann hier runter geladen werden.






