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Praktiziert Gleichheit auf eine praktische Art

31. Mai 2014

live to rescueIn der Spiritualität betonen wir besonders die gegenseitige Abhängigkeit, die natürlich auf dem universellen Gesetz des Karma beruht. Als Menschen denken wir immer, wir seien die Klügsten, die Erfahrensten und wir haben am meisten Recht und Top Priorität beim Besitz der Welt und ihrer ressourcen. Man sagt: “Absolute Macht korrumpiert absolut.” Da wir Menschen glauben, die absoluten Eigentümer der Welt zu sein, nahmen wir dies allmählich als gesichert an und begannen, die Welt zu missbrauchen, manchmal bewusst, manchmal unbewusst. Wenn wir die negativen Konsequenzen spüren, vergessen wir normalerweise, dass wir die Samen für diese Konsequenzen gesät haben. So geben wir die Schuld auf alle anderen, sogar auf das Göttliche, ohne an unsere eigenen Taten zu denken, die wir begangen haben.

Wir ihr schon oft von mir gehört habt, “wir sind der Schöpfer unserer eigenen Sorgen und unseres eigenen Glücks.” Daher ist es besser, achtsam zu sein und einen “karmischen Spiegel” immer bei uns zu haben, sodass wir, bevor wie andere beschuldigen, unseren karmischen Spiegel herausholen und gut darüber nachdenken, “was habe ich früher gemacht, wo ich jetzt so leide?” Dieses analytische Verständnis wird uns zumindest helfen, nicht immer dieselben Fehler zu machen und uns ermutigen, über unsere Absichten, Gedanken und Handlungen achtsam zu sein.

Entschuldigt mein Ausschweifen, was ich sagen möchte: da wir uns Menschen als intelligenter betrachten, sollten wir auch versuchen, verständnisvoller und anerkennender zu sein. Verstehen, dass wir alle das selbe Heim bewohnen, und wir sollten andere Wesen versuchen zu respektieren und die Natur zu beschützen und somit in Harmonie mit der Natur zu leben. Wir sollen sicher und glücklich und ohne Sorgen leben, aber wir schaffen nicht die Bedingungen dafür, sondern beschuldigen andere für unser Unglück. Dies gibt keinen Sinn für jedweden intelligenten Geist.

In Ladakh gab es vor Kurzem einen Aufschrei gegen streunende Hunde und Hundebisse nahmen immer mehr zu. Man sagte mir, dass 250-300 Millionen streunende Hunde auf unserem Planeten herumwandern (4% der Weltbevölkerung), kein anderes Land hat so viele streunende Hunde, wie Indien, sie leben in dreckigen Umgebungen, ernähren sich von Müll und sind sehr anfällig für Krankheiten. Ca. 20.000 Menschen sterben in Indien jedes Jahr an Tollwut.

Thuksey Rinpoche und Hunde in Ladakh

Viele Leute haben um Hilfe gebeten. Wird das Töten der Hunde das Problem lösen? Ich glaube nicht. In anderen Städten und Ländern wurde erwiesen, dass dies nicht hilft. Nach vielen Diskussionen mit meinen Freunden und Schülern und vor allem mit S.E. Thuksey rinpoche und seinem Team, mit den Offiziellen in Ladakh, glauben wir alle, dass sofort etwas Wirkungsvolles gemacht werden muss. Mit der Hilfe von Live to Love, der ansässigen Regierung, Individuen und Gruppen, hat YDA unter der Führung von Thuksey RInpoche damit begonnen, Rettungsaktionen, Sterilisationen und Impfungen sowie den Bau eines großen Tierheimes durchzuführen. Morgen, am 31. Mai, werden wir die Grundsteinlegung unseres Tierheimes in Ladakh bezeugen können, um hoffentlich tausenden von schlecht oder nicht versorgten Tieren helfen zu können. Das Tierheim wird mit Hunden beginnen, aber allmählich auch andere Tierarten aufnehmen.  Mit dem Bäume Pflanzen ist dies wirklich mein Herzensprojekt. Ich begann damit, Mittel dafür zu beschaffen und habe einen Teil des von den Nang gespendeten Landes dafür hergegeben. Es tut mir sehr leid, dass ich dieses Projekt nicht persönlich betreuen kann, da ihc in ein paar Stunden nach USA aufbreche. Ich freue mich auf Nachrichten von dem Projekt.

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Letztendlich hoffe ich, dass alle meine Freunde und Schüler, die Bodhicitta zu praktizieren wünschen, auf eine praktische Art sich am Bau des Tierheimes beteiligen werden. Schliesslich sagen die heiligen Schriften, dass gute Taten im Monat des Saga Dawa, der an Buddha´s Geburt, Erleuchtung und Paranirvana erinnert, hundert millionenfach positives Karma erzeugt. Deshalb und da wir dem Buddhadharma folgen und liebende Güte und Mitgefühl praktizieren, lasst uns alle zusammenkommen und dies gemeinsam machen. Live to Love hat sehr detaillierte Informationen dazu bereitgestellt, und ich bitte euch, etwas Zeit zu opfern und dies zu lesen: Lebe um zu Retten.

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